Die schlaue Schlange
4. Februar 1905 bis 24. Januar 1906In den westlichen Ländern hat die Schlange einen schlechten Ruf. In den asiatischen Ländern hingegen wird sie wegen ihrer Weisheit und ihrem Scharfsinn geachtet und geehrt.
Der Schlange-Mann ist humorvoll und gefühlsbetont. Die Schlange-Frau macht ihren Weg nicht selten durch ihre Schönheit. Wenn in Japan einer schönen Frau ein Kompliment gemacht wird, sagt man beispielsweise: "Meine Liebe, Sie sind eine richtige Schlange."
Die Schlange redet gern, denkt viel und tief nach. Sie ist ein Verstandsmensch - eine Philosophin, oft eine Weise. Dazu besitzt sie einen Instinkt, der zu hellseherischen Fähigkeiten führen kann. Sie vertraut ihren eigenen Empfindungen und Eindrücken mehr als den Erfahrungen anderer Leute. Sie ist selbstbewusst und entschlossen und kann es nicht verkraften, in irgendeiner Situation zu scheitern. Ihre Entscheidungen trifft sie sehr schnell, obwohl sie von Natur aus eher besonnen ist.
Die Schlange ist sehr hilfsbereit - nicht mit Geld, sondern mit Rat und Tat. Dabei übertreibt sie gern und wird schnell besitzergreifend.
Sie liebt mit Hingabe und ist auch dann noch eifersüchtig, wenn die Liebe schon lange vorbei ist. Sie klammert sich an den Partner, so dass ihm kaum noch Bewegungsfreiheit bleibt - und das ist oft nur aus einer Laune heraus. Denn die Schlange ist ein Jäger, das gilt vor allem für den Schlange-Mann, der bei den Frauen große Chancen hat. Die Schlange kompliziert ihr Leben mit außerehelichen Tändeleien. Dabei täte sie gut daran, ihre Liebe auf die eigene Familie zu beschränken. Sie legt nämlich Wert auf eine große Familie - auch eine Möglichkeit, dem Partner die Bewegungsfreiheit zu nehmen.
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